Bericht über den
Besuch von 3 Kollegen im EU-Parlament
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Am 29.03.2006 kamen die Kollegen Ahlers, Jahn und Vatandas mit Gewerkschafts- und Betriebsratskollegen aus
Betrieben des FIAT-Mutterkonzerns aus Ulm, Heilbronn und aus Italien im
EU-Parlament zusammen, um ihrem laufenden Arbeitskampf breite Öffentlichkeit
zu verleihen. Die Einladung erfolgte durch den EU-Parlamentarier und das
Mitglied der Vereinigten Europäischen Linken Helmut Markov.
Dieser ist durch die PDS seit 1999 Mitglied des europäischen Parlaments, wo
er u.a. im Ausschuss für internationalen Handel
Mitglied ist. Dieser Ausschuss wiederum ist zuständig für Fragen im
Zusammenhang mit der Festlegung und Durchführung der gemeinsamen
Handelspolitik der Union. Dabei
wurde zunächst die Situation von CNH Baumaschinen dargestellt, darauf folgte
eine Debatte und abschließend wurden Forderungen der Streikenden an die
Fraktion vorgetragen. |
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Situation
bei CNH Baumaschinen:
Debatte:
Forderungen
der Streikvertretung an die Fraktion:
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Welche regionalen Auswirkungen wird die Schließung des
Produktionsstandortes in Berlin aus Sicht der Kommission haben? ·
Sind europäische Fördermittel für den CNH Standort in Berlin
geflossen? ·
Sind im Zusammenhang mit der Verlagerung europäische Fördermittel nach
Italien geflossen?
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Die Streikvertreter erhielten die Zusage, dass eine
dementsprechende Anfrage gestellt wird. Dieses ist auch in der Zwischenzeit durch Helmut Markov in die Wege geleitet worden, wobei zusätzlich eine
Stellungnahme zur Verlagerungsabgabe angefordert wird. Zum Ausschluss von bereits begünstigten Unternehmen von
Subventionen bei Standortverlagerungen hat es bereits eine Resolution der EU
gegeben, in der Unternehmen für die Dauer von 7 Jahren von Subventionen
ausgeschlossen werden sollen. Der italienische Abgeordnete Roberto Musacchio
erklärte, er wolle das Thema ins italienische Parlament einbringen. Im Falle
Thyssen/Krupp in Terni behandelte bekanntlich der
Deutschen Bundestag Fragen der Unternehmenspolitik und der gravierenden
Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In der Folge wurde die geplante Fabrikschließung
in Terni nicht vollzogen. |
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Thomas Jahn